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Wir
schreiben das Jahr 1803 und kaum ein Weißer
setzte bisher seinen Fuß auf das endlose
Grün der Plains, doch die Gegenwart dieser
sonderbaren und hellhäutigen Wesen ist bereits
zu spüren.
Kann ein Mensch wiedergeboren werden, gibt es eine Seelenwanderung, diese
Fragen muss sich Felix immer und immer wieder stellen, denn während
er als Gast auf einer Lakota Reservation einer Inipizeremonie beiwohnen
darf, verliert er das Bewusstsein.
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Der
heimtückische Mord an dem Wicasa Wakan der
Lakota, lastet schwer auf den Schultern des Volkes.
Doch Badger, ihr junger Kriegshäuptling
hat Rache geschworen und zieht mit seinen „Präriedachsen“ aus,
um an der Seite der Naturgeister die schuldigen
Ponca zu vernichten.
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1851-
Badger, der alternde Häuptling der Wolkenschilder,
findet sich zusammen mit einigen andern älteren
Kriegern nicht damit ab, dass sich nach dem Laramievertrag
ihre angestammte Lebensweise ändern soll.
Sie sehnen sich nach dem Frieden im Land der vielen
Zelte, und wie einst, als sie noch junge Männer
waren, scharen sie während des Treffens bei
Fort Laramie weitere Anhänger um sich. „Die
Geisterkrieger – sie reiten wieder“ hört
man bald an allen Feuern. Doch auch die Crow und
andere Plainsvölker sehen dem Vertrag mit
ungutem Gefühl entgegen und so kommt es, dass
sich ihm weitere ältere Krieger anderer Völker
anschließen, um ihrem letzten Kampf würdevoll
entgegen zu treten. Doch nicht allen seinen Gefährten
ist es möglich, in Ehren zu ihren Ahnen zu
gehen und so ziehen sie weiter und erreichen nach
einigen Umwegen ihre Verwandten, die Santee, im
Land der himmelblauen Wasser.
„Adlerträne“ der Enkel Badgers, ist zum Mann herangewachsen
und heiratet in die Familiengruppe des Häuptlings „Little Thunder“ ein.
Doch sein Glück währt nicht von Dauer. Nach einem Jagdausflug kehrt
er mit Rotfalke Heim und findet das von Brigadegeneral W.S. Harney zerstörte
Lager der Lakota vor, welches auf Grund des zurückliegenden „Grattan-Massakers“ zu
Unrecht vernichtet wurde. Nur fünf Krieger, einschließlich Adlerträne
und Rotfalke haben überlebt. Die Krieger verfolgen die Armee und lassen
die gefangenen Frauen und Kinder nicht aus den Augen. Während Adlerträne
Krieger unter den Wolkenschildern rekrutiert, kommt es immer wieder zu Kämpfen,
um die Gefangenen und „Krächzende Elster“, die Frau Adlertränes,
zu befreien.
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Badger
und Fallender Stern glauben, im Alter auf der Farm
der Bishops, im Tal des Yellow Medicine endlich
einen Platz gefunden zu haben, an welchem sie die
Zeit genießen dürfen, bis Wakan Tanka
sie zu sich rufen wird. Doch dann geraten sie 1862
ungewollt in den Strudel aus Korruption und Verrat,
aus welchem sich die Santee nicht mehr befreien
können. Die vier Völker der Dakota verlieren
ihre Einigkeit, als die Situation eskaliert. Ta
Oyate Duta, Kleinkrähe, ist gezwungen, seine
jungen Männer in den Kampf zu führen
und innerhalb eines Tages werden aus hungernden
Bettlern gnadenlose Krieger, die in ihrem Blutrausch,
im Land der himmelblauen Wasser die Hölle
losbrechen lassen. Badger und Fallender Stern können
nicht mehr unbeteiligt bleiben und versuchen, denen
zu helfen, welchen man keine Wahl gelassen hatte.
Unerwartet stehen sie auf dem Schlachtfeld ihren
Enkeln gegenüber. Yellow Bullshirt, Badgers
Zögling, wird von einem Infanteristen heimtückisch
ermordet. Der alte Lakota verliert die Beherrschung,
nimmt Rache und muss mit Fallender Stern auf die
Plains fliehen, während die Dakota in ihre
Niederlage rennen.
Wolkenschild und seine Söhne tragen fast zur gleichen Zeit einen
Kampf gegen einen neuen Feind aus, welcher qualmend und auf stählernen
Rädern die Brust von Mutter Erde zerschneidet. Sleeping Rabbit und
Skywalker ziehen mit ihrem Kriegerbund los, um als erste Lakota das Eiserne
Pferd zu bezwingen, während ihre Brüder Fort Reno und den Bozeman-Trail
belagern. Wie in Minnesota, so herrscht auch auf den Plains noch Uneinigkeit.
Die Wolkenschilder gehen mit den Oglala von Red Cloud, da sie zu den
Sichangu gehören, welche die zahllosen Übergriffe nicht länger
tolerieren. Als nach weiteren Auseinandersetzungen die Friedensver-handlungen
scheitern, die von der US-Regierung mit Füßen getreten werden,
vereinen sich die Völker der Lakota mit den Arapaho und Cheyenne
im Winter 1866 zum Gegenschlag bei Fort Phil Kearny.
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South
Dakota 1969 - Eine folgenschwere Explosion in den
Bad Lands, der angsterfüllte Schrei seines
Bruders Lenny, Fragen ohne Antworten ...
Das ist es, was Sergeant Patrick Nielsson als letzte Erinnerung an seine
zerrüttete Kindheit in Pine Ridge bleibt, bevor er in die weiße
Internatschule deportiert wurde. Doch er hatte Glück im Unglück,
da ihn ein schwedisches Ehepaar bald schon durch eine Adoption dort herausholte
und somit rettete.
Jetzt steht der junge Lakota vor den Scherben seines noch kurzen Lebens,
ohne Identität, jedoch geprägt durch eine weiße Schulbildung,
in den Startlöchern zu einer Karriere als Police-Officer beim BIA.
Bisher führte er ein unspektakuläres Leben beim „Büro
für indianische Angelegenheiten“, und ist einer der vielen
Indianerpolizisten, welche ihre eigenen Leute im Reservat, in einer Zeit
des aufkeimenden Widerstandes Ende der 60er Jahre überwachen sollen.
Das FBI überträgt ihm einen gefährlichen Undercover Auftrag,
bei dem es nicht nur um die Observierung der „Neuen Traditionalisten“ und
der geheimen „AIM - Leader“geht.
Bereitwillig übernimmt der junge Sergeant den Auftrag, der bis dahin
als einfacher Büroangestellter die Anliegen der US Regierung gegen
sein Volk durchzusetzen hatte. Recht bald wird ihm bewusst, dass ihn
seine scheinbar bewältigte Vergangenheit, - als „Pat Yellow-Hawk“,
nie wirklich für die neuen weißen Ideale freigegeben hat,
denn der unaufhörliche Schrei des „Gelben Habichts“ verfolgt
ihn bis in seine Träume und droht ihm sein Herz zu durchstoßen.
Alles was er zu kennen glaubte, erscheint in einem neuen Licht und treibt
ihn in einen immer tiefer werdenden inneren Zwiespalt. Gelingt es ihm,
findet er nicht nur die Wahrheit zwischen Korruption, Mord und alten
Stammesfehden, sondern auf Umwegen sogar zu seinem Volk und auch zu sich
selbst „Yellow Hawk“ zurück?
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Quantrill
von Alfred Wallon
Hardcover, A5, 292 Seiten
ISBN: 978-3-942157-25-4
Preis 16,90 € (inkl. gestzl. MwSt)
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William
C. Quantrill, die Geißel des Südens,
schrieb vor und während des Sezessionskrieges
1861 - 1865 blutige Geschichte. Mit seinen legendären
Raiders versetzte er ganze Landstriche in Angst
und Schrecken und terrorisierte über Jahre
hinweg das Grenzland von Kansas.
Wer war Quantrill? Ein Teufel in Menschengestalt, oder vielleicht nur
eine tragische Figur - geprägt von den Ereignissen einer vergangenen
Zeit? Welche Motive bestimmten sein grausames Vorgehen in Lawrence/Kansas
am frühen Morgen des 21. August 1863, als er eine ganze Stadt niederbrennen
ließ und deren Bewohner terrorisierte? Welche Spuren hinterließ diese
Politik der Zerstörung und des gnadenlosen Kampfes - und warum ranken
sich bis heute noch Legenden um den Anführer dieser brutalen Guerillas
der Südstaaten?
Alfred Wallon hat diesen Roman nach historischen Zeitzeugendokumenten
und umfangreichen Recherchen geschrieben. Er zeichnet die wichtigsten
Stationen im Leben dieses zwiespältigen Mannes nach - von dem Moment
an, wo er aus Rache gleichgesinnte Mörder um sich scharte, bis zu
seinem bitteren Ende.
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Blood and Tears
von Kendall Kane
Hardcover, A5, 172 Seiten
ISBN: 978-3-942157-27-8
Preis 16,90 € (inkl. gestzl. MwSt)
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Seit
es den Begriff des Wilden Westens gibt, prägten
unzählige Autoren und Filmemacher ein Bild,
welches weit von der Realität entfernt liegt. "Abenteuer-Romantik" pur
war einst die gewinnbringende Devise. Und so entstand
ein Bild, ein Klischee, in dem alle tatsächlichen
Begebenheiten stark verklärt wurden, wenn
nicht sogar untergegangen sind.
Während meiner Reisen und den damit verbundenen Recherchen stieß ich
auf historische Begebenheiten, die längst vergessen wurden.
Auf Helden, die in der offiziellen US-Historie weder Anerkennung noch
Erwähnung fanden. Ebenso liegen nicht nur die namenlosen Gebeine
unzähliger Gesetzesbrecher, Outlaws, im geografischen Westen begraben,
sondern auch die der Menschen, die eigentlich die Geschichte des Westens
geschrieben haben.
Aber auch im Osten, am Mississippi, fanden viele Menschen nicht das erhoffte
Glück im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Viele unzählige
Dramen, spannende Geschichten von Menschen, die ihr Glück suchten
und fanden, aber auch von denen, die dem Glück bis an ihr Lebensende
hinterherjagten, schlummern in der Verborgenheit.
Heute geht es nur noch um Aufklärung, das Erwecken eines Interesses
am "wahren Wilden Westen", an eine Zeit, so wie sie wirklich
war und nicht um die Aufrechterhaltung oder Wiederbelebung eines gewinnorientierten
Klischees.
Gerne schließe ich mich meinen Autorenkollegen an, welche diese
Linie verfolgen, und wünsche allen meinen verehrten Lesern im ersten
Band von "Blood & Tears" viel spannende Unterhaltung.
Kendall Kane
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Flammender Süden, Band 1:
Früchte des Zorns
von Kendall Kane
Hardcover A5, 176 Seiten
ISBN: 978-3-942157-10-0
Preis: 16,90 € (inkl. gestzl. MwSt)
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Als
am 12. April 1861 in Charleston, South Carolina
mit Kanonendonner der Beginn des Amerikanischen
Bürgerkrieges eingeläutet wird, ahnt
Virginia McCormick im fernen Indianer-Territorium
von Oklahoma noch nicht, dass sich ihr Leben von
diesem Tag an von Grund auf ändern wird.
Als bei einer Rede zur Lage der Nation ein Mann namens Jim Bradford sie
aus den Fängen eines angetrunkenen Bankierssohns befreit, muss sie
sich wenig später entscheiden, zwischen einer ungewissen Zukunft
an der Seite eines Cherokee-Halbbluts oder aber einem Leben inmitten
einer dem Untergang geweihten Gesellschaft, die ein Streben nach Macht
und Einfluss über Menschlichkeit und Vernunft stellt. Auch wenn
ihr die Familie mit Rat und Tat zur Seite steht, ohne die Liebe von Jim
Bradford droht Virginia McCormick an ihrem Schicksal zu zerbrechen.
Vor der historischen Kulisse des Amerikanischen Bürgerkrieges schildert
dieses Buch die Geschichte zweier Menschen, wie sie unterschiedlicher
nicht hätten sein können.
Ein Epos um Liebe, Hass, Verrat und Tod vor dem Hintergrund wahrer historischer
Ereignisse.
Begleiten sie die beiden durch eines der dunkelsten Kapitel der US-Historie,
dem Amerikanischen Bürgerkrieg. Ein Konflikt, der an Härte
und Grausamkeit, selbst bis in unsere heutige Zeit hinein, kaum zu überbieten
war.
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Untergang am Little Big Horn
von Alfred Wallon und Joshua Pekordi
Hardcover, A5; 192 Seiten
ISBN: 978-3-940528-88-9
Preis: 16,90 € (inkl. gestzl. MwSt)
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George
Armstrong Custer war einer der berühmtesten
und sicher auch eigensinnigsten Offiziere der Armee.
Im Sezessionskrieg war er der jüngste General überhaupt.
Nach Ende des Krieges nutzte er jede Chance, um
sich wieder einen Namen zu machen. Er war der erste,
der Gerüchte über Goldfunde im Indianerland
streute und war verantwortlich für das Vordringen
weißer Siedler und Farmer in den Black Hills
- dem heiligen Land der Sioux-Indianer.
Custer war ein selbstherrlicher Offizier, der es liebte, im Rampenlicht
zu stehen und Schlagzeilen zu machen. Als General Sheridan 1876 eine
Strafexpedition plante, tat er alles um Mitglied dieser Truppe zu sein,
obwohl sein militärischer Ruf durch einige Skandale schon sehr gelitten
hatte. Diese Scharte wollte er auf Kosten der Indianer und einen erfolgreichen
Vernichtungsfeldzug wieder auswetzen.
Custer wusste aber nicht, dass der 25. Juni 1876 nicht nur sein eigenes
Schicksal besiegeln würde, sondern auch das der 7th Cavalry. Er
führte seine Soldaten in den Untergang, indem er bis zuletzt die Überlegenheit
von Sitting Bull und den vereinten Stämmen der Sioux ignorierte
und glaubte, gegen unwissende Wilde zu kämpfen, die man mit Leichtigkeit
in die Flucht schlagen könne. An einem kleinen Fluss namens Little
Big Horn erfüllte sich das Schicksal des Mannes, der bis zuletzt
machtbesessen und arrogant war.
"Untergang am Little Big Horn" zeichnet die letzten Wochen Custers
nach, der noch Jahre nach seinem Tod von der Presse als Held verehrt wurde. Aber
seinen dunklen und zwiespältigen Charakter kannten nur diejenigen, die mit
ihm in die Schlacht zogen. Und als sie begriffen, wie sehr sich Custer geirrt
hatte, war es längst zu spät ...
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Weiße Indianer, Grenzgänger zwischen den Kulturen in Nordamerika
von Marin Trenk
Hardcover A5, 323 Seiten
ISBN: 978-3-940528-74-2
Preis: 24,80 € (inkl. gestzl. MwSt)
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Nach
1492 wurde Nordamerika mehrere Jahrhunderte lang
zum Tummelplatz für kulturelle Überläufer
und Grenzgänger aller Art. Teils freiwillig
und teils gegen ihren Willen, wechselten Europäer
- neben Männern auch viele Frauen und Kinder
- die Seiten und führten ein Leben als weiße
Indianer. Daneben gab es auch Grenzgänger
afrikanischer und indianischer Herkunft.
Der in Frankfurt am Main lehrende Ethnologe Prof. Marin Trenk reiste
auf seiner Spurensuche kreuz und quer durch die USA und Kanada und stöberte
in Bibliotheken und Archiven. Dabei wurde schnell klar, dass die Zahl
dieser Wanderer zwischen den Welten in die Tausende ging.
„Weiße Indianer“ spürt ihren abenteuerlichen Schicksalen
nach und erzählt ihre faszinierende Geschichte.
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Der
spannende historische Abenteuerroman spielt in
Nordamerika 1755 bis 1763 und erzählt von
tatsächlichen Begebenheiten. Eindrucksvoll
und mitreißend schildert die Autorin den
schicksalhaften Weg von Marie und Barbara, welche
die Töchter deutscher Einwanderer sind und
einige Jahre zuvor auf der Suche nach einem besseren
Leben nach Pennsylvania kamen. Das Leben im Grenzgebiet
ist voller Entbehrungen, hart und einsam, als 1755
der Krieg zwischen England und Frankreich ausbricht,
der sich insbesondere in den Kolonialgebieten der
beiden europäischen Nationen austobt. Die
nach Westen verdrängten Indianer versuchen
verzweifelt, die Situation zu ihrem Vorteil zu
nutzen und verbünden sich mit den französischen
Truppen unter dem grausamen Kommandant Dumas, in
dessen Auftrag sie Überfälle auf die
englischen Siedler im Grenzgebiet verüben.
Marie und Barbaras Eltern kommen bei einem dieser Überfälle
ums Leben, die Kinder werden verschleppt und die
Mädchen schließlich von ihren Geschwistern
getrennt. Ihre Befremdung und Ablehnung verschwinden
in gleichem Maße, in dem sie in die Lebenswelt
der Delaware eintauchen. Sie werden von Gischapan,
einer weisen Indianerfrau, in die Heilkunde und
Spiritualität des Indianervolkes eingeführt,
lernen ihre Geschichten und teilen fortan das Schicksal
des um sein Überleben kämpfenden Volkes.
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Der
texanische Viehzüchter Donald T. Sutherland
muss einen preisgekrönten Longhorn Zuchtbullen
auf seine Ranch überführen, was normaler
Weise selbst im Grenzland keine Probleme darstellt.
Doch die Comanchen befinden sich wieder einmal
auf dem Kriegspfad und ziehen über die südlichen
Plains. Sutherland will unter keinen Umständen
auf das mehrere Tausend Dollar Geschäft verzichten
und sucht immer noch krampfhaft nach einer Lösung,
als eine weitere beunruhigende Botschaft die Runde
macht. Eine große Bande Gesetzloser treibt
sich ebenfalls raubend und mordend in der Gegend
herum und zieht wie die Comanchen eine Spur der
Verwüstung hinter sich her. Für diesen
gefährlichen Job, den Zuchtstier quer durch
Feindesland zu überführen, den nun niemand
mehr übernehmen will, kommt eigentlich nur
noch einer in Frage. Chester Boone, ein Mann, der
verwegen genug ist und nur gehörnte Ehemänner
fürchtet.
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Im
Jahre 1889 verbreitet sich das Gerücht von
einer wunderbaren Erlösung der Indianer. In
Nevada war ein junger Paiute-Mystiker namens Wovoka
während einer Sonnenfinsternis in Trance gefallen.
Wovoka behauptete, er habe eine Vision gehabt,
dass in zwei Jahren alle Büffel zurück
kehren und die Toten auferstehen würden -
und die Weißen würden alle verschwinden
und nie mehr zurück kommen.
Viele Krieger schließen sich dieser neuen Religion an und tanzen
in "Geisterhemden", die sie gegen alle Kugeln sämtlicher
Feinde schützen sollen. Sie glauben, dass sich ihre desolate Situation
in den Reservaten sehr bald ändern und eine neue Zeit anbrechen
wird.
Der Scout Matt Devlin entdeckt Missstände in der Indianeragentur
von Standing Rock. Der gewissenlose Agent James McLaughlin wirtschaftet
in die eigene Tasche, und die Indianer gehen leer aus. Die Situation
spitzt sich dramatisch zu, als die Geistertanzbewegung weiter um sich
greift und die ersten Auseinandersetzungen beginnen. Auch Sitting Bull
kann seine jungen Krieger nicht mehr zurück halten. Niemand ahnt
jedoch, dass Sitting Bulls Tod bereits beschlossene Sache ist und dass
längst die Dunkelmänner im Hintergrund das Sagen haben.
Matt Devlin versucht, die Eskalationen zu verhindern, aber mittlerweile
hat ein neuer Offizier in Fort Yates das Kommando übernommen - und
für ihn gibt es nur ein Ziel nach Sitting Bulls Ermordung: die Niederschlagung
jeglichen Aufruhrs. Und genau dies geschieht Ende Dezember 1890 in den
Bad Lands von South Dakota, an einem kleinen Bach namens Wounded Knee,
der auf tragische Weise in die amerikanische Geschichte eingehen soll.
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Im
Jahr 1837 gehören die Mimbrenos zu den größten
Stämmen des Apachen-Volkes. Häuptling
Mangas Coloradas und seine Krieger beobachten mit
Argwohn die blühende Siedlung Santa Rita del
Cobre und sehen machtlos mit zu, wie die Erträge
der reichen Kupferminen die Mexikaner immer wohlhabender
werden lassen.
Alles, was sie noch brauchten, ist ein Grund, um sich zu wehren. Den
Auftakt zu einem blutigen Spektakel bildet ein brutales Gesetz der Verwaltung
von Chihuahua: Für Apachenskalpe werden Prämien gezahlt. 100
Dollar für einen Krieger, 50 Dollar für eine Squaw, und 25
Dollar für den Skalp eines Kindes.
James Johnson, ein Abenteurer ohne jede Skrupel, liest diese Proklamation
und wittert ein gutes Geschäft. Mit seinem Partner Gleason überredet
er eine von Ed Eames angeführte Gruppe von Missouri-Trappern, gemeinsam
auf Skalpjagd zu gehen.
Johnson fällt es nicht schwer, die Minenbesitzer zur Veranstaltung
eines großen Festes zu überreden, das die Apachen in eine
Todesfalle locken soll. Die Fiesta beginnt, und der Tod hält reiche
Ernte. Männer, Frauen und Kinder werden gnadenlos getötet.
Als Mangas Coloradas von dieser Bluttat erfährt, schart er die tapfersten
Krieger aller Apachenstämme um sich und schwört den Mördern
blutige Rache. Er wird nicht ruhen, bis er die weißen Skalpjäger
und die Bewohner von Santa Rita ausgelöscht hat...
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Nach
nun langer, mehrjähriger Pause startet der
renommierte Autor Florian Beck, erstmals ohne sein
Pseudonym, mit „Sternenschwester“ endlich
sein lang erwartetes Comeback.
Während sich der Leser in seinem neuen Werk auf einer faszinierenden und
abenteuerlichen Reise in der Legenden- und Sagenwelt der Lakota, Crow, Kiowa,
Shawnee und anderer Völker verlieren darf, erweckt er diese historisch geprägten
Erzählungen für sich gleichzeitig zu neuem Leben. Ein umfangreich und
farbenprächtig illustriertes Werk, angefertigt von M. Franke nach authentischen
Vorlagen.
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